Zum Inhalt springen

Zu Gast am ISAS: Talk mit Dr. Rita Strack

Dortmund, 6. September 2022

Seit November 2014 ist Dr. Rita Strack Redaktionsmitglied bei der renommierten biomedizinischen Fachzeitschrift Nature Methods. Als eine der leitenden Redakteur:innen ist die Biochemikerin und Molekularbiologin für Publikationen, unter anderem zu Themen wie Bioimaging, Proteomik und RNA, zuständig.

An ihrer mehrjährigen redaktionellen Erfahrung lässt die US-Amerikanerin Wissenschaftler:innen am ISAS in Kürze teilhaben: Am Mittwoch, 21. September 2022, 14.45 Uhr, wird Strack im Hörsaal am ISAS Campus einen Einblick in die Publikationsprozesse von Nature Methods (Impact-Faktor: 47,99) geben. In ihrem Vortrag wird sie verraten, welche redaktionellen Kriterien bei der Annahme von Papers eine Rolle spielen. Außerdem wird die Redakteurin Tipps für exzellente methodische Publikationen mitbringen und Fragen aus dem Auditorium beantworten. Im Anschluss an den Talk besteht beim Get-together inkl. Poster-Session die Gelegenheit, sich bei lockerer Atmosphäre weiter mit Strack auszutauschen.

Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V.
Hörsaal Standort Campus
Otto-Hahn-Str. 6b
44227 Dortmund

Dr. Rita Strack © Nature Methods

Eine virtuelle Teilnahme ist über folgende Einwahldaten möglich:

Webex: https://bit.ly/3SJHArA
Meeting-ID: 2730 593 5734
Passwort: N4m2qXmuXK9

Mehr Informationen zum Talk & zur Referentin

Portrait Dr. Rita Strack.

Dr. Rita Strack.

© Nature Methods

Teilen

Weitere Beiträge

Vier Perspektiven auf eine gemeinsame Entdeckung

CD177⁺- und CD177⁻-Neutrophile sehen unter dem Mikroskop zwar gleich aus – sind es aber de facto nicht. Wie sie auf die funktionellen Unterschiede dieser Immunzellen gekommen sind und welche kombinierten Analyseverfahren ihre Entdeckung erst ermöglichten, erläutern vier der Autoren von "CD177 Deficiency Defines a Stable Subtype of Human Neutrophil Granulocytes with Tumor Promoting Activity" (Advanced Science). Der Einblick in ihre Arbeit zeigt, wie unentdeckten Informationen interdisziplinäre Zusammenarbeit offenbaren kann.

Das Foto zeigt eine Collage mit Porträts von vier Personen und Mikroskopaufnahmen der Immunzellen Neutrophilen Granulozyten; Von oben links nach rechts: Prof. Dr. Matthias Gunzer, Prof. Dr. Jianxu Chen, Dr. Belal Alshaar und Prof. Dr. Albert Sickmann.

3 Fragen an Neele Rottmann

Im Labor bereitet Neele Rottmann humane und tierische Proben für massenspektrometrische Analysen vor. Sie trägt damit beim Projekt HI-FIVE dazu bei, Veränderungen auf Proteinebene bei Herzschwäche sichtbar zu machen. Warum sie im Labor viel mit Trennungen zu tun hat? Die Antwort verrät die Technische Assistentin im Interview.

Neele Rottmann trägt einen weißen Laborkittel und violette Handschuhe und bedient in einem Labor ein Analysegerät zur Massenspektrometrie. Neben ihr befindet sich ein System zur Flüssigchromatographie, das über mehrere Schläuche mit einem Massenspektrometer verbunden ist. Auf dem Gerät stehen zahlreiche Probenbehälter. Während sie eine Probe in das System einsetzt, blickt sie in die Kamera.

Hightech gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 3D-Aufnahmen aus dem Gefäß

Wie entstehen atherosklerotische Plaques in Herzkranzgefäßen? Am ISAS analysieren Forschende unter anderem mittels 3D-Bildgebung zelluläre Veränderungen in menschlichen Koronararterien. Nachwuchswissenschaftlerin Leonie Menzel untersuchte im Praktikum unter einem Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskop die räumliche Verteilung einzelner Immunzellen im Gewebe und sammelte dabei wertvolle methodische Erfahrungen für ihre Masterarbeit.

3 Fragen an Lukas Fu

Wie hilft KI bei der Analyse von biomedizinischen Bildern? Mit dieser Frage hat sich Lukas Fu während seines Schülerpraktikums am ISAS beschäftigt. Auch ein erstes eigenes Projekt konnte der 15-Jährige erfolgreich programmieren.

Lukas Fu, ein 15-Jähriger mit kurzem, schwarzen Haar. Er trägt eine Brille und sitzt auf einer kleinen Mauer.

Fluoreszenzsignale entmischen: schneller & präziser mit KI

Wenn sich beim Mikroskopieren verschiedene Fluoreszenzsignale überlappen, erschwert dies ihre eindeutige Zuordnung zu bestimmten biologischen Strukturen. Um genau dieses häufige Problem zu lösen, entwickelt Dr. Davide Panzeri KI-basierte Entmischungsverfahren. Für sein vielversprechendes Forschungsvorhaben erhält der Biophysiker von der Europäischen Union ein Marie-Skłodowska-Curie Fellowship.

Porträt Dr. Davide Panzeri.

Mit Herz forschen, Zukunft gestalten

Wie funktionieren GRK5-Inhibitoren auf zellulärer Ebene und im lebenden Organismus? Biologin Dr. Susanne Grund forscht bei HI-FIVE mit ihren Kolleg:innen an einem neuen Therapieansatz für Herzinsuffizienz. Wie genau ihr Arbeitsalltag zwischen humanen Stammzellen und Untersuchungen an Mäusen aussieht, berichtet sie im Porträt.

Von humanen Stammzellen bis zur Maus: Forschung für neue Therapien bei Herzschwäche

Was verraten menschliche Stammzellen und wieso bleibt die Maus wichtig für die Forschung zu neuen Therapien für Menschen mit Herzschwäche? Bei unserem Kooperationsprojekt HI-FIVE arbeiten die Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen sowohl mit tierversuchsfreien Methoden, als auch bei einigen Fragestellungen mit Mäusen. Warum, erklären unser Tierschutzbeauftragter und unsere leitende Forscherin bei HI-FIVE in diesem Einblick zum "Tag des Versuchstiers".

ISAS BFF Uploader

Was machst du am ISAS, Theresa?

Warum bekommen Mäuse eine Ultraschalluntersuchung des Herzens? Wie sieht ansonsten ein Arbeitstag im Labor beim Forschungsprojekt HI-FIVE als technische Assistentin aus? Und welche Herausforderungen bringt der Job mit sich? Theresa Pietz gibt spannende Einblicke in ihre Aufgaben, Motivation und tierischen Erfahrungen.