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Oxidativer Stress setzt metastasierende Tumorzellen unter Druck – doch sie können Schutzmechanismen dagegen aktivieren. Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan erklärt, welchen besonderen Herausforderungen Brustkrebszellen in der Lunge begegnen. Im Interview spricht er über das theuraptische Potenzial, diese Schutzmechanismen von Tumorzellen künftig gezielt zu beeinflussen.

Ein Kollege, der nie schläft, nie müde wird und komplexe Analysen in Minuten erledigt: Am ISAS wird ein neuer KI-Agent für die biomedizinische Forschung entstehen.

Wie schaffen es Brustkrebszellen, sich in der Lunge anzusiedeln und dort zu überleben? Forschenden, unter anderem am ISAS, haben untersucht, welche Stoffwechselprozesse den Tumorzellen helfen, sich an die neue Umgebung anzupassen. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die frühen Schritte der Metastasenbildung.

CD177⁺- und CD177⁻-Neutrophile sehen unter dem Mikroskop zwar gleich aus – sind es aber de facto nicht. Wie sie auf die funktionellen Unterschiede dieser Immunzellen gekommen sind und welche kombinierten Analyseverfahren ihre Entdeckung erst ermöglichten, erläutern vier der Autoren von "CD177 Deficiency Defines a Stable Subtype of Human Neutrophil Granulocytes with Tumor Promoting Activity" (Advanced Science). Der Einblick in ihre Arbeit zeigt, wie unentdeckten Informationen interdisziplinäre Zusammenarbeit offenbaren kann.

Im Labor bereitet Neele Rottmann humane und tierische Proben für massenspektrometrische Analysen vor. Sie trägt damit beim Projekt HI-FIVE dazu bei, Veränderungen auf Proteinebene bei Herzschwäche sichtbar zu machen. Warum sie im Labor viel mit Trennungen zu tun hat? Die Antwort verrät die Technische Assistentin im Interview.

Wie entstehen atherosklerotische Plaques in Herzkranzgefäßen? Am ISAS analysieren Forschende unter anderem mittels 3D-Bildgebung zelluläre Veränderungen in menschlichen Koronararterien. Nachwuchswissenschaftlerin Leonie Menzel untersuchte im Praktikum unter einem Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskop die räumliche Verteilung einzelner Immunzellen im Gewebe und sammelte dabei wertvolle methodische Erfahrungen für ihre Masterarbeit.
