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Rückblick PhD-Workshops 2020: Aufstieg im Aufzug

Dortmund, 16. September 2021

Diese Woche finden am ISAS wieder PhD-Workshops, Teil des strukturierten Doktorandenprogramms, statt. Ein guter Anlass, die Workshops des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen.

Mit Maske und viel frischer Luft, aber vor Ort. So konnten vom 23. bis 25. September 2020, unter den damaligen Auflagen der Coronaschutzverordnung, die PhD-Workshops für 16 Doktorand:innen am ISAS stattfinden.

Die Veranstaltung ist Teil des institutseigenen Graduiertenprogramms. Ziel des auf drei Jahre verteilten Curriculums ist der Erwerb grundlegender Kenntnisse für interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten in einem internationalen Kontext. Außer ethischer und rechtlicher Prinzipien wie den „Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“ oder dem Schutz geistigen Eigentums, lernen die Teilnehmer:innen die Kommunikation der eigenen Forschungsergebnisse und erlangen Kenntnisse zur interkulturellen Zusammenarbeit. Jedes Jahr bewerten die Doktorand:innen die Workshops und externen Referent:innen: „So können wir die Seminarinhalte möglichst passgenau auf unsere Promovierenden zuschneiden und aktuelle Entwicklungen gut integrieren“, erläutert Wiebke Bartels, Referentin für Personalentwicklung.

2020 ging es bei den Seminaren für Doktorand:innen des zweiten Promotions-jahrs um wissenschaftliches Schreiben, Projektmanagement sowie Patentrecht und -recherche. Besonders der Workshop ‚Scientific Writing‘ überzeugte den wissenschaftlichen Nachwuchs. „In kurzer Zeit haben wir viele Tipps zum Sprachgebrauch und für das Verfassen englischer Fachtexte erhalten und gemeinsam geübt. Der Kurs war dabei nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam“, resümiert Alexander Knodel. Obwohl wegen der Pandemie Gruppenarbeit kaum möglich war, zieht Knodel für die Präsenzveranstaltung eine positive Bilanz.

Besonders beliebt: Elevator Pitch 

Für Promovierende im dritten Jahr bot das ISAS Kurse zur Karriereentwicklung, „Proposal Writing“ und „Elevator Pitch“ an. Das Training für eine Präsentation in der Länge einer Fahrt im Aufzug kam bei den Teilnehmer:innen am besten an. „Wir haben gelernt, unser Forschungsthema – auch für Laien verständlich – schnell auf den Punkt zu bringen“, sagt Julia Lill. Zwar sei es zuerst etwas ungewohnt gewesen, beim Pitch gefilmt zu werden und die eigene Aufnahme anschließend gemeinsam zu analysieren. Doch das Feedback der Trainerin und der Austausch in der Gruppe seien sehr wertvoll gewesen

Strukturierte Doktorandenausbildung am ISAS

Das Curriculum der Strukturierten Doktorandenausbildung am ISAS umfasst in den ersten drei Jahren der Promotionsphase zehn Workshops, eine Informationsveranstaltung zur Karriereplanung, eine interne „Lab-Rotation“ und optional einen promotionsbezogenen Aufenthalt bei einer Forschungseinrichtung im Ausland. In der Endphase stehen der Abschluss der Arbeiten und die Promotionsschrift im Fokus. Die Dauer einer Promotion am ISAS hängt vom Fachbereich ab und beträgt im Mittel dreieinhalb bis viereinhalb Jahre. Allerdings verlaufen der Fortschritt in den Arbeiten für eine Promotion und die Anforderungen der strukturierten Doktorandenausbildung nicht immer linear. „Solange die Wissenschaftler:innen das Curriculum in den ersten drei Jahren ihrer Promotionsphase absolvieren, sind wir, schon aus organisatorischen Gründen, flexibel. 2020 gab es beispielsweise nur drei Promovierende aus dem ersten Jahr, daher haben diese die Kurse des zweiten Promotionsjahrs besucht. Nächstes Jahr wird getauscht“, sagt Bartels.

(Pauline Jürgens)

Auf Abstand und mit Maske, aber zumindest gemeinsam vor Ort, durfte 2020 der PhD-Workshop stattfinden. Oben rechts: Wiebke Bartels, Referentin für Personalentwicklung. Unten links: Julia Lill, Doktorandin in der Arbeitsgruppe Bio-Fluorescence.

Auf Abstand und mit Maske, aber zumindest gemeinsam vor Ort, durfte 2020 der PhD-Workshop stattfinden. Oben rechts: Wiebke Bartels, Referentin für Personalentwicklung. Unten links: Julia Lill, Doktorandin in der Arbeitsgruppe Bio-Fluorescence.

© ISAS

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