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Einladung zu BIGS – Biomedical Image Analysis Graduate Seminar

Dortmund, 16. März 2022

Jetzt zu „BIGS – Biomedical Image Analysis Graduate Seminar“ am 21. März 2022 anmelden

Aus nur einer einzelnen Probe entstehen, je nach Mikroskop, durchschnittlich 500 Bilder. Ohne Künstliche Intelligenz (KI) würden sich die Informationen weder profund und schnell auswerten, noch effizient verwalten lassen. Die Mikroskopie ist nur eines von vielen Anwendungsfeldern in der medizinischen Bildgebung, bei denen KI die Verarbeitung enormer Datenmengen kontinuierlich revolutioniert. Um zukunftsweisende Entwicklungen in der biomedizinischen Datenanalyse geht es am Montag, 21. März 2022, von 9 bis 17 Uhr, bei „BIGS – Biomedical Image Analysis Graduate Seminar“. Das Symposium der Universitätsallianz Ruhr und dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. bietet Nachwuchswissenschaftler:innen eine Plattform zum internationalen Austausch. Elf Postdocs und Promotionsstudierende der hiesigen Universitäten sowie vier Gastreferenten aus China, Großbritannien, Schweden und den USA stellen ihre Arbeiten zur Diskussion.

BIGS findet als hybride Veranstaltung statt, um möglichst vielen Teilnehmer:innen die Gelegenheit zu geben, online mitzuwirken und die Forschungsideen zu debattieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Registrierung via Eventbrite ist erforderlich.

Gastreferenten

  • Prof. Dr. Shanghang Zhang
    Peking University, China
    "Towards machine learning generalization in the open world"

  • Dr. Wei Ouyang
    KTH Royal Institute of Technology, Schweden
    "Human-in-the-loop AI for data-driven life science"

  • Soham Mandal
    EMBL’s European Bioinformatics Institute, Großbritannien
    "Cell Segmentation with SplineDist"

  • Prof. Dr. Chao Chen
    Stony Brook University, USA
    tba

Fragen rund um die Veranstaltung beantwortet Dr. Jianxu Chen, Leiter der Arbeitsgruppe AMBIOM am ISAS: jianxu.chen@isas.de

© Jianxu Chen/ISAS

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Weitere Beiträge

Vier Perspektiven auf eine gemeinsame Entdeckung

CD177⁺- und CD177⁻-Neutrophile sehen unter dem Mikroskop zwar gleich aus – sind es aber de facto nicht. Wie sie auf die funktionellen Unterschiede dieser Immunzellen gekommen sind und welche kombinierten Analyseverfahren ihre Entdeckung erst ermöglichten, erläutern vier der Autoren von "CD177 Deficiency Defines a Stable Subtype of Human Neutrophil Granulocytes with Tumor Promoting Activity" (Advanced Science). Der Einblick in ihre Arbeit zeigt, wie unentdeckten Informationen interdisziplinäre Zusammenarbeit offenbaren kann.

Das Foto zeigt im oberen Teil Porträts von vier Wissenschaftlern. Von links nach rechts: Prof. Dr. Matthias Gunzer, Prof. Dr. Jianxu Chen, Dr. Belal Alshaar, Prof. Dr. Albert Sickmann. Im Teil unter den Porträts sind Mikroskopaufnahmen von CD177-definierten Neutrophilen zu sehen.

3 Fragen an... Neele Rottmann

Im Labor bereitet Neele Rottmann humane und tierische Proben für massenspektrometrische Analysen vor. Sie trägt damit beim Projekt HI-FIVE dazu bei, Veränderungen auf Proteinebene bei Herzschwäche sichtbar zu machen. Warum sie im Labor viel mit Trennungen zu tun hat? Die Antwort verrät die Technische Assistentin im Interview.

Neele Rottmann trägt einen weißen Laborkittel und violette Handschuhe und bedient in einem Labor ein Analysegerät zur Massenspektrometrie. Neben ihr befindet sich ein System zur Flüssigchromatographie, das über mehrere Schläuche mit einem Massenspektrometer verbunden ist. Auf dem Gerät stehen zahlreiche Probenbehälter. Während sie eine Probe in das System einsetzt, blickt sie in die Kamera.

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