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Wie lassen sich neue Therapieansätze für Herzinsuffizienz gezielter entwickeln? Im Projekt HI-FIVE spielt die Stammzellforschung dabei eine zentrale Rolle. Im Interview gibt PD Dr. Anna Klinke (Herz- und Diabeteszentrum NRW) Einblicke in ihre Arbeit zwischen Labor und Klinik. Sie erklärt, wie die Vielseitigkeit von Stammzellen es ihrem Team erlaubt, aus dem Blut einzelner Patient:innen Herz- und Gefäßzellen zu gewinnen und warum dies ein wichtiger Schritt ist, um die Wirkung von neuen Substanzen gezielt zu untersuchen.

Wie verändern sich Herzmuskelzellen durch den Einsatz eines linksventrikulärem Unterstützungsgeräts? Diese Frage beschäftigt ISAS-Doktorand Kevin Hau (28), der mit verschiedenen Omics-Analysen zu Herzinfarkt-Folgeschäden forscht.

Drei Monate forscht Felix Hormann an der Universität Kopenhagen. Im Interview spricht der ISAS-Doktorand über neue Impulse für seine Lipidforschung und über seinen aufregenden Alltag als Wissenschaftler in Dänemark.

Wie entstehen neue Therapieansätze, um die Lücke bei der Behandlung von Menschen mit Herzinsuffizienz zu schließen? Und welche Erkenntnisse aus der klinischen Praxis sind dafür entscheidend? Prof. Dr. Tanja Rudolph gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Kardiologin und spricht über ihre Rolle im translationalen Forschungsprojekt HI-FIVE sowie die Zukunft der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Doktorandin Susmita Ghosh spricht über ihre Forschung zu neutrophilen Granulozyten – winzigen Immunzellen, die sowohl bei der Abwehr von Infektionen als auch bei Entzündungsprozessen eine Rolle spielen. Statt mit unzähligen Zellen zu arbeiten, optimiert die Biologin Analysemethoden, um bereits mit extrem wenigen Zellen aussagekräftige Proteom-Analysen zu ermöglichen. Warum „weniger mehr ist“ und was das mit moderner Massenspektrometrie zu tun hat, berichtet Ghosh in der englischsprachigen Folge 12 des Podcasts.

Nora Pauly promoviert zu Herzinfarkt-Folgeschäden im gemeinsamen Graduiertenkolleg des Universitätsklinikums Essen und des ISAS. Durch das Bed-to-Bench-to-Bed-Prinzip ist ihre Arbeit in der Grundlagenforschung nah am klinischen Alltag von Herzinfarkt-Patient:innen.
