Methode zur optischen Beobachtung und Detektierung von Micro- und Nanoteilchen: „Viren-Mikroskop“

  • Entwicklung einer schnellen und empfindlichen Methode für die Messung von Virenkonzentrationen
  • Echtzeitanalyse möglich
  • Einsatzbereich in der hochempfindlichen klinischen Diagnostik

Lösungsansatz:
Die Erfindung nutzt die Oberflächen­plasmonen­resonanz­spektroskopie (SPR) unter Verwendung der sog. Kretschmann-Anordnung für die Biosensorik. Dabei wird eine lokale Änderung der Reflektivität beobachtet, die durch das Zusammenwirken von Nanopartikeln mit dem evaneszenten Feld hervorgerufen wird. Die Aufgabe des neu entwickelten Gerätes ist es, Partikel optisch zu detektieren, die deutlich kleiner sind als diejenigen, die mittels der Lichtmikroskopie detektiert werden können. Mit der Erfindung kann daher in Echtzeit verfolgt werden, wie sich Virus-Partikel auf einer Oberfläche absetzen. Diese empfindliche Methode kann, insbesondere  in Kombination mit der an der Technischen Universität Dortmund hierfür speziell entwickelten Software, ein entscheidender Durchbruch für die schnelle Verarbeitung der Bilder sein.

Anwendungsbereiche:
Ein möglicher Einsatzbereich für diese Erfindung ist die hochempfindliche klinische Diagnostik.

Patentstatus:
Anmeldung: DE (AZ: 10 2009 003 548.6), EP (AZ: 10 706 196.2-2204), U.S. (AZ: 13/218,804)

Referenzen:
Shpacovitch, V.; Temchura, V.; Matrosovich, M.; Hamacher, J.; Libuschewski, P.; Siedhoff, D.; Weichert, F.; Marwedel, P.; Müller, H.; Überla, K.; Hergenröder, R.; Zybin, A.; Application of Surface Plasmon Resonance Imaging Technique for the Detection of single Spherical Biological Submicrometer Particles (2015), Analytical Biochemistry: 62-69

Zybin, A.; Kuritsyn, Y. A.; Gurevich,  E. L.; Temchura, V. V.; Überla, K.; Niemax, K.; Real-Time detection of single immobilized nanoparticles by surface plasmon resonance imaging (2010), Plasmonics: 31-35

 

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