Zu den Serviceleistungen des Technischen Services Bioanalytik gehört insbesondere die Herstellung von Peptidstandards zur präzisen und robusten Quantifizierung von Proteinen. Am ISAS sind vor allem die Festphasen-Peptidsynthese und die Aminosäure-Analytik etabliert. Die Aminosäurenanalyse ist eine der genauesten Methoden zur Mengenbestimmung von Peptiden und Proteinen. Sie kann daher auch zur Proteinmengenbestimmung von komplexen Zelllysaten verwendet werden. Peptidstandards werden jeweils auf Anfrage synthetisiert.

Wir können Peptide in verschiedenen Mengen parallel produzieren. In der Festphasenpeptidsynthese können wir derzeit Ausbeuten von ein bis zehn Milligramm erzielen; zum anderen nutzen wir die so genannte Tip-Synthese für die Herstellung von stabil isotopenmarkierten Peptiden im Bereich von 0,1 bis ein Milligramm. Der Erfolg der Synthese hängt dabei stark von der genauen Peptidsequenz ab. Die Peptidlänge liegt üblicherweise zwischen sechs und 25 Aminosäuren. Standardmäßig handelt es sich um tryptische Peptide mit Lysin oder Arginin am C-Terminus. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter Peptide.

Zusätzlich bieten wir die Synthese phosphorylierter Peptide (Ser(PO4), Thr(PO4), Tyr(PO4)) sowie die Synthese von Peptiden mit einer schweren Aminosäure an. Eine anschließende Reinigung mittels RP-HPLC sowie eine Mengenbestimmung sind bei Bedarf möglich.

Eine Protein- oder Peptidmengenbestimmung (bei bekannter Sequenz) führen wir mittels ASA durch. Für eine erfolgreiche Quantifizierung muss die Probe frei von primären beziehungsweise sekundären Aminen sein.

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