ISAS wird Teil eines weiteren "Innovative Training Networks"

Das ISAS wird erneut Teil eines von der EU geförderten "Innovative Training Networks" (ITN) für die gemeinschaftliche Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden. Im neuen ITN "TICARDIO -  Thrombo-Inflammation in Cardiovascular Disease" stehen pathologische Prozesse bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus. Ziel der Forschungen wird es sein, die hochkomplexen Wechselwirkungen zwischen Gefäßwand und Blut bei entzündlichen Prozessen in kardiovaskulären Erkrankungen aufzudecken. Langfristig gilt es, spezifische diagnostische Marker und neue therapeutische Zielmoleküle für neue Medikamente zu entwickeln.

ITNs sind europäische Netzwerke zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizon 2020. Diese Netzwerke hat die Europäische Kommission eingerichtet, um die länder- und sektorübergreifende Mobilität und Karriereentwicklung von Forscherinnen und Forschern zu fördern und die Attraktivität Europas als Wissenschafts- und Innovationsstandort zu steigern. Ziel der Variante EJD (European Joint Doctorate) ist die Verleihung eines gemeinsamen, doppelten oder sogar multiplen Doktorgrads sowie die multidisziplinäre und intersektorale Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen in der Doktorandenausbildung. Bereits im April war das erste ITN mit Beteiligung des ISAS gestartet: Das Netzwerk "TAPAS" beschäftigt sich mit Blutplättchen und ihrer Rolle bei Thrombosen.

Das neue ITN "TICARDIO" bietet Plätze für insgesamt 15 junge Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler. Es wird vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz koordiniert; neben dem ISAS gehören das Cardiovascular Research Institute Maastricht (CARIM), Niederlande, und die Universität Aix-Marseille, Frankreich, zu den akademischen Partnern. Die Europäische Kommission fördert "TICARDIO" über 48 Monate mit vier Millionen Euro.

Auf der Website der Universitätsmedizin Mainz findet sich eine Pressemitteilung zu dem Thema.