Welt-Thrombosetag am 13. Oktober

In Deutschland erleiden jährlich etwa 400.000 Patienten eine Thrombose, also eine Verstopfung von Gefäßen durch Blutgerinnsel, die schwerwiegende Folgen haben kann. An der häufigsten Folgeerkrankung von Thrombosen, der Lungenembolie, sterben Schätzungen zufolge in Deutschland etwa 40.000 Menschen pro Jahr – das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Brust- und Prostatakrebs und HIV zusammen.

Mit dem Welt-Thrombosetag am 13. Oktober machen Gesundheitsorganisationen weltweit auf die oft unterschätzten Gefahren der Erkrankung aufmerksam. Das ISAS nimmt den Tag in diesem Jahr zum Anlass, um Ihnen zusätzliche Informationen zum "Thrombose-Radar" bereitzustellen, das in der Arbeitsgruppe Standardisierung entwickelt wurde: Mit einem standardisierten, auf Massenspektrometrie beruhenden Messverfahren kann das Team die individuelle Neigung zu Blutgerinnseln bestimmen und somit das Thromboserisiko einzelner Patienten präzise vorhersagen. Die Methode könnte etwa bei der OP-Nachsorge in Kliniken zum Einsatz kommen: Frisch operierte Patienten sind oft besonders anfällig für Thrombosen, etwa einer von 200 stirbt nach der OP an den Folgen eines Blutgerinnsels.

Eine Infografik zu unserem Thrombose-Radar finden Sie zum Download auf unserer Seite Insights. Dort stellen wir Ihnen auch unser neues Whitepaper zur Zukunft der Proteindiagnostik zur Verfügung.