Im Leibniz-Forschungsverbund Biodiversität haben sich 21 Leibniz-Einrichtungen der Umwelt-, Sozial-, Lebens-, Raum- und Wirtschaftswissenschaften zusammengeschlossen, um die Ziele der nationalen und internationalen Biodiversitätsabkommen mit den oft konkurrierenden Zielen der Klima-, Energie-, Landwirtschafts- und Wirtschaftspolitik in Einklang zu bringen und hierfür nachhaltige Lösungsvorschläge zu entwickeln. 

Initiiert durch die Zusammenarbeit im Verbund untersuchen Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität Dortmund, der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie unter Federführung des ISAS gemeinsam das Potential der sogenannten Omics-Technologien für Zwecke der Biodiversitätsforschung. Das Vorhaben unter dem Titel „Reverse_Proteomics – A novel tool for Biodiversity Research“ konnte sich im Wettbewerb der Leibniz-Gemeinschaft durchsetzen und wird voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres 2017 gefördert.