Das ISAS beim 16. Dortmunder Wissenschaftstag

„Wir tun gut daran, uns mit Fakten auseinanderzusetzen“. Mit diesen Worten fasste Prof. Dr. Guido Quelle, Vorsitzender der Dortmund-Stiftung, die den Dortmunder Wissenschaftstag in Kooperation mit der Stadt Dortmund und windo e.V. trägt, die Zielsetzung dieser gemeinsamen Veranstaltung der Dortmunder Wissenschaftseinrichtungen für die Öffentlichkeit zusammen. Und Gelegenheit zum kurzweiligen Faktensammeln gab es bei den insgesamt 13 geführten Touren durch die wissenschaftlichen Einrichtungen Dortmunds reichlich.
Bereits zum 16. Mal konnten sich Bürgerinnen und Bürger für eine Tour anmelden, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und deren Arbeitsfelder live zu erleben und sie mit Fragen zu bombardieren.
Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) hat das ISAS eine Tour mit dem Titel „Die Natur als Spitzendesignerin“ organisiert, die bereits nach wenigen Tagen ausgebucht war. Am ISAS erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die biomedizinischen Labore und mussten erraten, welche mit einem Elektronenrastermikroskop stark vergrößerten Objekte ihnen auf Fotos gezeigt wurden. Dass sich Fakten auf unterhaltsame Weise ganz einprägsam vermitteln lassen, demonstrierte Dr. Roland Hergenröder, Leiter der Arbeitsgruppe „Bioresponsive Materials“. Zur Veranschaulichung seines Forschungsfeldes zeigte der Wissenschaftler zur allgemeinen Erheiterung der Gäste ein Bild der „Grenzfläche“ zwischen dem Heim- und Gästeblock im Fußballstadion und erklärte daran die Untersuchung von biologischen Prozessen, die im Übergangsbereich verschiedener Phasen, zum Beispiel von fest zu flüssig, stattfindet.
Am IfADo erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Leberforschung des Instituts. In einem anschaulichen Vortrag von Prof. Dr. Jan Hengstler, wissenschaftlicher Direktor des IfADo, bekamen die Gäste eine Einführung in die Funktionsweise des schwersten Organs im menschlichen Körper. Beim anschließenden Rundgang durch die Labore konnten die Gäste selbst in ein Mikroskop blicken und einen kleinen Versuch mit einem Leuchtstoff durchführen.
Das IfADo-ISAS-Team bedankt sich bei den Gästen für ihr Interesse an den Instituten und bei den Trägern des Wissenschaftstages für die tolle Organisation!