Die Weiterentwicklung analytischer Technologien, von chemischen und physikalischen Messverfahren, ist Voraussetzung und Treiber für den wissenschaftlichen Fortschritt. Innovative Messtechnik und optimierte Methoden, geeignete Modellsysteme zur Untersuchung sowie geeignete Modellierungs- und Simulations­verfahren erlauben es uns, neue Erkenntnisse über den Aufbau, die Struktur und die Dynamik von Materialien und biologischen Systemen zu erhalten. Darüber hinaus ist die Validierung der neuen Technologien essentiell, um Molekülstrukturen, Komponenten und Prozesse in realen Proben zu messen und dabei die Technologien zur Anwendungsreife zu bringen.

Vor diesem Hintergrund kombinieren wir am ISAS Methoden der Material- und Lebenswissenschaften zu komplexen analytischen Strategien, um jeweils maßgefertigte analytische Verfahren zur Lösung der wissen­schaftlichen Herausforderungen bereit­zustellen. So wollen wir die Frage beantworten: Welche Menge welcher Substanz ist wann an welchem Ort?

Am ISAS arbeiten aktuell mehr als 70 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Disziplinen Chemie, Biologie, Physik und Informatik daran, die Entwicklungen voranzutreiben und für den Einsatz in der Gesundheits­forschung zu optimieren.

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Aktuelles

Chan Zuckerberg Initiative fördert zwei Projekte aus Dortmund

Um die Bildanalyse-Plattform napari zu erweitern, fördert die Chan Zuckerberg Initiative zwei Projekte der ISAS-Forschungsgruppen AMBIOM – Analysis of Microscopic BIOMedical Images und Spatial Metabolomics. Diese werden Software entwickeln, die Wissenschaftler:innen weltweit kostenfrei nutzen können. Eines der neuen Dortmunder Plugins wird eine bessere Zellanalyse (Segmentierung, Tracking) ermöglichen. Das zweite Plugin wird die Integration von Massenspektrometrie-Bilddaten mit anderen Bildformaten verbessern.

Neues DFG-Projekt: ISAS untersucht Kommunikation zwischen Neutrophilen & Makrophagen

Rheumatoide Arthritis zählt zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen. Eine gezielte Therapie ist bis heute schwierig, da ein umfassendes Verständnis des Krankheitsgeschehens fehlt. Dies wollen Forscher:innen um Prof. Dr. Anika Grüneboom ändern und untersuchen daher die Kommunikation von Immunzellen bei rheumatoide Arthritis. Ziel ihres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts: neue Therapien ermöglichen.

Girls‘ Day 2022: ISAS bietet digitalen Mitmach-Tag im Labor

Am 28. April wartet beim Girls' Day auf Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 am ISAS ein digitaler Mitmach-Tag im Labor inkl. Experiment-Kit für zu Hause. Gemeinsam mit zwei Doktorandinnen werden die Teilnehmerinnen Bakterien aufspüren, die Wirkung von Silberacetat auf Escherichia coli untersuchen und Proteine sichtbar machen.

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In unseren Forschungsabteilungen organisieren wir das breite und vielfältige Aufgabenfeld des ISAS.
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Wir sind Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Darüber hinaus kooperieren wir mit Partnern aus Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft.
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In den über 60 Jahren seit der Gründung des Instituts hat sich vieles getan. Hier erhalten Sie einen Einblick in unsere bewegte Geschichte.
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