Die Weiterentwicklung analytischer Technologien, von chemischen und physikalischen Messverfahren, ist Voraussetzung und Treiber für den wissenschaftlichen Fortschritt. Innovative Messtechnik und optimierte Methoden, geeignete Modellsysteme zur Untersuchung sowie geeignete Modellierungs- und Simulations­verfahren erlauben es uns, neue Erkenntnisse über den Aufbau, die Struktur und die Dynamik von Materialien und biologischen Systemen zu erhalten. Darüber hinaus ist die Validierung der neuen Technologien essentiell, um Molekülstrukturen, Komponenten und Prozesse in realen Proben zu messen und dabei die Technologien zur Anwendungsreife zu bringen.

Vor diesem Hintergrund kombinieren wir am ISAS Methoden der Material- und Lebenswissenschaften zu komplexen analytischen Strategien, um jeweils maßgefertigte analytische Verfahren zur Lösung der wissen­schaftlichen Herausforderungen bereit­zustellen. So wollen wir die Frage beantworten: Welche Menge welcher Substanz ist wann an welchem Ort?

Am ISAS arbeiten aktuell mehr als 70 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Disziplinen Chemie, Biologie, Physik und Informatik daran, die Entwicklungen voranzutreiben und für den Einsatz in der Gesundheits­forschung zu optimieren.

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Aktuelles

Neuer Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz – Kristina Lorenz gewinnt Phoenix Wissenschaftspreis

Prof. Dr. Kristina Lorenz und ihr interdisziplinäres Team haben einen Peptid-Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz gefunden. Dafür erhielten sie den Phoenix-Pharmazie-Wissenschaftspreis in der Kategorie "Pharmakologie und Klinische Pharmazie".

Neue Arbeitsgruppe AMBIOM: Jianxu Chen will „Augen und Gehirne“ entwickeln

Unter der Leitung von Dr. Jianxu Chen wird die Nachwuchsgruppe AMBIOM Algorithmen und Methoden entwickeln, mit denen sich weltweit unzählige Bilddaten automatisiert, schnell und wirtschaftlich analysieren lassen.

Neues Verfahren zur molekularen Funktionalisierung von Oberflächen vorgestellt

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern stellt einen neuen Ansatz vor, wie stabile und dennoch sehr gut geordnete Molekül-Einzellagen auf Siliziumoberflächen hergestellt werden können – durch Selbstorganisation.

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In den über 60 Jahren seit der Gründung des Instituts hat sich vieles getan. Hier erhalten Sie einen Einblick in unsere bewegte Geschichte.
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