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Synthetische Biomoleküle

 
 

Synthetische Biomoleküle sind optimale Werkzeuge, um analytische Methoden der Anreicherung, Identifizierung und Quantifizierung von spezifischen Komponenten in biologischen Systemen zu verbessern. Sie sind auch außerordentlich nützlich für die Untersuchung von Protein-Bindungsinteraktionen sowie für die Entwicklung von diagnostischen Methoden und, auf lange Sicht, auch Therapeutika. Im Gegensatz zu biologischen Isolaten bieten synthetische Moleküle definierte chemische Strukturen und können als homogene Proben aufbereitet werden, wodurch sie leicht modifiziert werden können, um sie mit synthetischen Angriffspunkten für eine verbesserte Detektion oder Aufreinigung auszustatten. Unsere Forschung konzentriert sich darauf, mithilfe der organischen Synthese Werkzeuge in Form komplexer Moleküle zu erschaffen, mit denen man posttranslationale Modifikationen untersuchen kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Glycosylierungsprozessen. Wir interessieren uns für die Entwicklung analytischer Standards für Studien zur Anreicherung, Quantifizierung und zum MS-Fragmentationsverhalten von Glycopeptiden, für die Synthese von Mucin-Glycopeptide für Wirt-Mikroben-Bindungsinteraktionsstudien und die Erzeugung von Antikörpern mittels synthetischer Impfstoffe als Mittel zur Untersuchung von Änderungen in der Glycosylierung, die mit bestimmten Krankheiten zusammenhängen.

 

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Dr. Ulrika Westerlind
Synthetische Biomoleküle
Tel: +49 231 1392-4215
Fax: +49 231 1392-4850
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